Lass Lernende vor und nach den Simulationen Konzeptkarten erstellen: zentrale Variablen, Beziehungen, Rückkopplungen, Verzögerungen. Vergleiche Struktur, Dichte und Erklärungstiefe. So wird sichtbar, ob oberflächliche Begriffe zu verbundenen Deutungsmustern reifen. Bitte um kurze Audio-Reflexionen, in denen Änderungspunkte benannt werden. Diese Artefakte helfen, Fortschritt zu belegen und zukünftige Schwerpunkte für Ergänzungen oder Wiederholungen abzuleiten.
Setze Aufgaben, die Entscheidungen verlangen: Formuliere eine Maßnahme, begründe sie mit Modellbezug, benenne Risiken, nenne Frühindikatoren. So zeigt sich, ob Einsichten tragfähig sind. Koppel die Aufgabe an ein kurzes Live-Experiment in der Simulation, dokumentiere den Lernweg und vergleiche mit Alternativstrategien. Bewertet werden Begründungstiefe, Umgang mit Unsicherheit und Fähigkeit, Stakeholder-Perspektiven fair einzubinden.
Bitte Lernende, regelmäßig ihre Zuversicht zu bewerten: Wie sicher fühlen sie sich, Wirkzusammenhänge zu erklären und Maßnahmen abzuleiten? Ergänze Beobachtungen zur Teamarbeit: Rollenverteilung, Diskursqualität, Umgang mit Dissens. Kurze Pulsabfragen während Simulationen zeigen, wann Unterstützung nötig ist. Teile Trends transparent, leite daraus Anpassungen ab und würdige Fortschritte, um Motivation zu stabilisieren und Kooperation nachhaltig zu stärken.